Öffnungsverhältnis oder was?

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Teleskope für Einsteiger
Teleskope für Einsteiger

Beim Teleskopkauf stößt man immer wieder auf den Begriff ‘Öffnungsverhältnis’. Er begegnet uns z.B. in der Formulierung ‘Das Öffnungsverhältnis dieses Teleskops beträgt f/12’. Was es mit dieser merkwürdigen Formulierung auf sich hat, warum sie uns sehr viel über das Teleskop verrät und warum die Beschreibung in obiger Formulierung ziemlicher Humbug ist, das erfahren Sie in diesem Artikel.

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Begriffe für den Teleskopsuchenden

Entschließt man sich dazu, ein Teleskop zu erwerben – entweder neu oder gebraucht – so steht der Laie zunächst einmal vor etwas sperrigen Begriffen wie z.B. Dispersion, Apochromat, ED-Refraktor usw. Ziel an diesem Kurstag war es, hier erst einmal Ordnung in die sehr fachspezifische Teleskopnomenklatur – insbesondere für Linsenteleskope – zu bringen.

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Das Auf- und Einstellen eines Teleskops

Andromeda-Galaxie (M31)
Andromeda-Galaxie (M31)

Nicht selten stehen Astronomieneulinge vor der Frage, wie ein Teleskop mit einer parallaktischen Montierung professionell aufgestellt und für die astronomische Beobachtung korrekt eingestellt wird. Bei einer einfachen Gabelmontierung ist das i.a. kein Problem; doch eine parallaktische Montierung mit einem höherwertigen Instrument erfordert etwas mehr Vorbereitung, will man Ihre unbestreitbaren Vorteile richtig ausspielen.

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Die totale Sonnenfinsternis in den USA

SoFi 2015 - BeginnDie irdischen Astronomen fiebern schon lange dem heutigen Ereignis entgegen: Es gibt eine totale Sonnenfinsternis zu bestaunen! Sie ist leider nur in den USA zu erleben. Unterkünfte und Hotels waren bereits Monate vorher im Totalitätsstreifen quer durch das Land ausgebucht.

Die totale Verdunkelung der Sonne beginnt um 18:50 MESZ im östlichen Pazifik. Das Kernschattengebiet des Mondes bewegt sich dann mit einer Spitzengeschwindigkeit von mehr als 8270 km/h ostwärts in Richtung der USA, wo es gegen 19:15 MESZ an der Westküste bei Oregon eintreffen wird.

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Ein Silberstreif’ am Nordhorizont

Zu dieser Jahreszeit sind die Nächte bekanntlich zu kurz und zu hell für uns Hobby-Astronomen. Allerdings bieten sie eine Sehenswürdigkeit, die manchmal zu mitternächtlicher Stunde am aufgehellten Nordhorizont erscheint.

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Galaktische Begleiter

Kugelsternhaufen M14Mächtige Objekte, die zwischen den entfernten Galaxien und unserer eigenen Galaxis liegen, sind die Kugelsternhaufen der Milchstraße. Sie befinden sich im sogenannten Halo unserer Galaxie zentral oberhalb und unterhalb der galaktischen Scheibe, in welcher der Großteil der übrigen sichtbaren Materie angesiedelt ist.

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Planeten-Basics

Merkur-Transit
Merkur-Transit am 9. Mai 2016

Am 6. Kurstag waren Teleskope oder praktische Dinge ausnahmsweise kein Thema. Vielmehr beschäftigten wir uns mit den Grundlagen der Planetengesetze und mit dem inneren Sonnensystem: Sonne, Merkur, Venus und Erde. Wie funktioniert die Sonne? Wie sind die Planetenbahnen eigentlich gestrickt? Gibt es Besonderheiten oder Zusammenhänge? Und wie schaut das Ganze von der Erde aus?

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Des Kameras Kern

M31
Andromeda-Galaxie M31

Schwere Kost am 8. Kurstag, denn nun wurde das technische Vorstellungsvermögen der Kursteilnehmer auf eine harte Probe gestellt: Es ging ins Innere einer Digitalkamera. In ihr Allerheiligstes: Der Fotochip oder auch Fotosensor genannt. Denn sein Verhalten – insbesondere bei Langzeitbelichtungen – prägt das Verfahren, mit welchem moderne Astrofotos entstehen.

Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Arten von Sensoren, wie sie in Digitalkameras verbaut werden: CCD- und CMOS-Chips. Doch wie funktionieren diese technischen Wunderwerke und worin unterscheiden sie sich? Was was bedeutet das für die astronomische Langzeitfotografie? Fragen über Fragen, die einer Klärung bedürfen…

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Unterwegs im Schwan

Gruppenfoto beim Außentermin in Kühsen
Gruppenfoto vom letzten Winter

Am 4. Kurstag beschäftigten wir uns mit einem Objekt in der Milchstraße, welches zu den seltsamsten Objekten des Kosmos gehört und sich zur Kurszeit um 20:00 Uhr direkt über unseren Köpfen – in Zenitnähe – befindet.

Doch zunächst ging es um den Sternenhimmel des Oktobers. Mit Hilfe des Albireo-Astronomieprogramms sahen wir uns an, welche Sternbilder zur Kurszeit, später gegen 22:00, gegen Mitternacht um schließlich am frühen Morgen zu sehen sind. Wie sich zeigte, ist am frühen Morgen kurz vor Sonnenaufgang der Orion, das prächtige Wintersternbild, schon hoch im Süden zu sehen, zusammen mit Sirius, dem hellsten Stern, den wir in der nördlichen Hemisphäre wahrnehmen können. Auch der Löwe erklimmt zu dieser Zeit bereits den Osthorizont.

Doch wo ist nun das seltsame Objekt? Und um was handelt es sich?

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Blutmond über der Stecknitzregion

Kupferroter Vollmond
Mondfinsternis vom 28. September 2015

Auch über Berkenthin und Umgebung war das Wetter top zur Beobachtung der totalen Mondfinsternis. Windstill und ein klarer Sternenhimmel. Morgens gegen 04:00 war es soweit: Der Mond schob sich in den Erdschatten und glühte dann geheimnisvoll in einem dunklen Kupferrot. Annähernd eine Stunde lang konnte man das Spektakel beobachten.

Hinzu kam noch, dass der Mond auf seiner elliptischen Umlaufbahn auf 360000 km der Erde ziemlich nahe kam. Er erschien uns 14% größer (am erdfernsten Punkt trennen uns vom Mond übrigens mehr als 405000 km).

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