Alles parallaktisch oder was?

Refraktor auf parallaktischer Montierung
80mm-Refraktor auf parallaktischer Montierung

Bei etwas höherwertigen Teleskopen jenseits der 70mm Objektivöffnung findet man vielfach Geräte, die nicht in einer Gabel eingehängt, sondern auf einer sog. parallaktischen Montierung aufgesetzt sind.

Für den Anfänger stellt die Auseinandersetzung mit einer parallaktischen Montierung eine Herausforderung dar, da sie erst ihre Stärken ausspielen kann, wenn sie korrekt auf- und eingestellt wird.
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Tag 3: Endlich klar!

Teleskop imSonnenuntergangAm 3. Kurstag hatten wir tatsächlich Glück mit dem Wetter. Nachdem die beiden vorangegangenen Nächte sternenklar waren, ist auch für diese Nacht ein wolkenfreier Himmel vorausgesagt worden – und so war es dann auch. Beste Bedingungen für einen ausführlichen Rundgang im Sternenhimmel der Stecknitz-Region!

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Der 2. Tag im Astronomie-Kurs I/2017

Beobachter
Gemeinsames Beobachten des Sternenhimmels

Am 2. Tag des Kurses haben wir uns zunächst überlegt, was für Objekte es am Sternenhimmel eigentlich gibt und welche bereits mit dem bloßen Auge sichtbar sind. Außerdem wurden unsere neu erstandenen Einsteigerteleskope vorgestellt – die von den Kursteilnehmern auch ausgeliehen werden können!

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Das adventliche Finale

Astro-Punsch-Stand
Astro-Punsch-Stand in Berkenthin zur Weihnachtsbaum-Einweihung

Am letzten Tag des VHS-Kurses waren nicht nur die Teilnehmer, sondern auch Gäste geladen. Gemeinsam blickten wir auf die Themen zurück, die uns während dieses Kurses beschäftigt hatten. Dass der Kurs für die Teilnehmer einen wirklichen Mehrwert bot, zeigte sich an den beeindruckenden Aufnahmen von Mond, Milchstraße und Sternhaufen, die von den Teilnehmern selbst angefertigt wurden.

Außerdem gab es etwas zu gewinnen: „Das adventliche Finale“ weiterlesen

Wie man Flats backt

BeobachterDer Weg zum perfekten Astrofoto ist mühselig. Und Masterflats sind der Schlüssel für gleichmäßig ausgeleuchtete Astrofotos. Mit ihnen ist es möglich, Abschattungs- und Verdunkelungseffekte, die aufgrund des Kameragehäuses, von Staubpartikeln und auch von der Objektiv-Geometrie verursacht werden, herauszurechnen.

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Des Kameras Kern

M31
Andromeda-Galaxie M31

Schwere Kost am 8. Kurstag, denn nun wurde das technische Vorstellungsvermögen der Kursteilnehmer auf eine harte Probe gestellt: Es ging ins Innere einer Digitalkamera. In ihr Allerheiligstes: Der Fotochip oder auch Fotosensor genannt. Denn sein Verhalten – insbesondere bei Langzeitbelichtungen – prägt das Verfahren, mit welchem moderne Astrofotos entstehen.

Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Arten von Sensoren, wie sie in Digitalkameras verbaut werden: CCD- und CMOS-Chips. Doch wie funktionieren diese technischen Wunderwerke und worin unterscheiden sie sich? Was was bedeutet das für die astronomische Langzeitfotografie? Fragen über Fragen, die einer Klärung bedürfen…

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DeepSky-Fotografie mit Spiegelreflexkamera & Stativ

Beobachter
VHS-Kurs ‘Astronomie’: Gemeinsames Beobachten des Sternenhimmels

Am 7. Kurstag stand der Einstieg in die Deep-Sky-Fotografie mit der digitalen Spiegelreflexkamera im Vordergrund. Dabei beschäftigten wir uns hauptsächlich mit der speziellen Konfiguration und Grundausstattung an Geräten – kurz Setup genannt.

Bei der DeepSky- Fotografie werden Sterne, Sternhaufen, Gasnebel, Galaxien abgelichtet – kurzum alles, was sich weit ausserhalb unseres Sonnensystems im tiefen Raum – im Deep Sky – befindet. Von einigen hellen Sternen abgesehen haben wir es meistens mit sehr schwach leuchtenden Objekten zu tun, fast alle sind für das menschliche Auge unsichtbar.

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VHS-Kurs 6. Tag: Neue Objekte für die Kamera

Milchstraße
Milchstraße im Schützen (Foto: Renata Wenz)

Am 6. Tag unseres Kurses trafen wir uns nach zwei Wochen Herbstferien wieder. Während dieser Zeit waren einige Kursteilnehmer ungemein aktiv und konnten, obwohl der Nachthimmel nur selten einen Blick in den Sternenhimmel gewährte, eindrucksvolle Bilder mit ihrer Kamera aufnehmen. Der Kurs scheint ja wirklich was zu bringen!

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Rund um den Mond

Vollmond
Vollmond

In diesen Vollmondnächten – kurz vor Halloween – werden sich gegen Mitternacht aus dem silbrigen Mondlicht wieder geheimnisvolle Schatten erheben: Es sind vermutlich die Teilnehmer des Berkenthiner Astronomiekurses mit ihren digitalen Kompakt- und Spiegelreflexkameras auf der Jagd nach dem besten Astrobild mit Mond.

Wir sehen ihn fast täglich, doch warum sehen in wir ihn ständig anders? Oder manchmal überhaupt nicht? Alle diese Fragen über unseren Erdtrabanten, den Mond, sollten während des fünften Kurstages geklärt werden.
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Unterwegs im Schwan

Gruppenfoto beim Außentermin in Kühsen
Gruppenfoto vom letzten Winter

Am 4. Kurstag beschäftigten wir uns mit einem Objekt in der Milchstraße, welches zu den seltsamsten Objekten des Kosmos gehört und sich zur Kurszeit um 20:00 Uhr direkt über unseren Köpfen – in Zenitnähe – befindet.

Doch zunächst ging es um den Sternenhimmel des Oktobers. Mit Hilfe des Albireo-Astronomieprogramms sahen wir uns an, welche Sternbilder zur Kurszeit, später gegen 22:00, gegen Mitternacht um schließlich am frühen Morgen zu sehen sind. Wie sich zeigte, ist am frühen Morgen kurz vor Sonnenaufgang der Orion, das prächtige Wintersternbild, schon hoch im Süden zu sehen, zusammen mit Sirius, dem hellsten Stern, den wir in der nördlichen Hemisphäre wahrnehmen können. Auch der Löwe erklimmt zu dieser Zeit bereits den Osthorizont.

Doch wo ist nun das seltsame Objekt? Und um was handelt es sich?

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