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Sternenhimmel im November 2014

Sternenhimmel im November 2014

Nun hat uns der Herbst endgültig eingeholt. Wer den Rest des Sommersternenhimmels noch sehen möchte, kann noch kurz nach Dämmerungsende das noch komplette Sommerdreieck im Westen ausmachen. Während Altair und Wega sich dem Westhorizont nähern, hat auch Deneb im Schwan bereits den Zenit überschritten.

Im Südosten stehen nun zur Standardbeobachtungszeit um 22:00 der Pegasus, Andromeda und der Widder. Diese typischen Herbststernbilder können mit interessanten Beobachtungsobjekten aufwarten: M31 – die Andromedagalaxie, M33 – die Dreieckgalaxie und NGC 772 – eine tränenförmige Galaxie im Widder; sie gehört jedoch nicht unserer Lokalen Gruppe an, sondern ist eine Riesengalaxie mit 220000 Lichtjahren Durchmesser in etwa 114 Mio. Lichtjahren Entfernung. Zu ihr gehören noch andere Galaxien, die sich durch Gezeitenwirkungen in ihrer Form gegenseitig beeinflussen.

Im Nordosten stehen nun Kassiopeia, Pegasus und der Fuhrmann mit der markanten Capella; er kündigt bereits den kommenden Winter an. Auch der Stier steigt in der ersten Nachthälfte den Osthimmel empor; die Plejaden auf seiner Schulter erkennt dabei man zuerst.

NGC 281 (Pacman-Nebel)

NGC 281 – Pacman-Nebel in der Kassiopeia, 9500 Lichtjahre entfernt

Sternschnuppenströme des Novembers sind die Leoniden mit etwa 15 Meteoren pro Stunde und die Tauriden mit etwa 7 Objekten pro Stunde.

 

Bereits vor Mitternacht gesellt sich nun auch Riesenplanet Jupiter zum Kreis der beobachtbaren Planeten; neben Uranus in den Fischen und Neptun im Wassermann. Jupiter steht zur Zeit zwischen den Sternbildern Krebs und Löwe und ist in der 2. Nachthälfte gut zu beobachten.

M45 - Plejaden

M45 – Plejaden

Vollmond ist am 6. (im Sternbild Widder), Neumond am 22. November.