Auf dieser Seite seht Ihr die Astrofotos des Monats – für Euch vom Himmel gepflückt von den Stecknitz-Astronomen!

Eine Himmelsbeobachtung im Oktober sollte immer genutzt werden, um einen Blick auf unsere Nachbargalaxien zu werfen. Sie gehören, zusammen mit unserer Milchstraße, der Lokalen Gruppe an, zu der noch weitere, kleine Zwerggalaxien zählen. Der Andromedanebel im gleichnamigen Sternbild Andromeda und die Dreiecksgalaxie im Sternbild Dreieck sind die prominentesten Vertreter unserer heimatlichen Galaxiengruppe. Beide Objekte liegen in ungefähr der gleichen südöstlichen Blickrichtung, wenn man im Oktober gegen 22:30 Uhr in den Sternenhimmel schaut.

Die Andromedagalaxie M31
Die Andromedagalaxie (Katalognummer Messier 31 bzw. NGC 224) ist die uns am nächsten gelegene Sterneninsel. Sie ist ca. 2.5 Millionen Lichtjahre entfernt und somit das am weitesten entfernte Objekt überhaupt, welches noch mit dem bloßem Auge beobachtet werden kann. Sie liegt ganz in der Nähre von Stern mu And. Die Andromedagalaxie besitzt in etwa die gleiche Masse und Ausdehnung wie unsere Milchstraße; einige Astronomen gehen sogar davon aus, dass sie noch etwas größer als unsere eigene Galaxie ist. Im Fernrohr betrachet offenbart sie viele dunkle Staubwolken und rötlich leuchtende aktive Sternentstehungsgebiete.

Die Dreiecksgalaxie

In früheren Zeiten, als der Sternenhimmel wegen der geringeren Lichtverschmutzung noch etwas dunkler war, war die Dreieckgalaxie das am weitesten entfernte, freiäugig sichtbare Objekt. Doch bereits mit einem kleinen Fernglas ist sie heute problemlos zwischen den Sternbildern Andromeda und Dreieck aufzuspüren. Sie ist ca. 2.7 Millionen Lichtjahre entfernt und trägt die Katalognummer Messier 33 bzw. NGC 598. Doch obwohl sie die kleinere der Hauptgalaxien der sog. Lokalen Gruppe ist, lassen sich im Fernrohr und fotografisch auch hier große Dunkelwolken und Sternentstehungsgebiete erkennen.

Fotos (c) Frank Szemkus – sofern nicht anders vermerkt

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