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Planetenbewegung
Die Bewegung eines Planeten um sein Zentralgestirn

Neben den üblichen Formalitäten gab es am ersten Kurstag eine Übersicht über den Kursverlauf der noch kommenden 9 Wochen. Aber es war auch noch genügend Zeit für ein typisch astronomisches Thema…

Bei diesem Thema ging es um den Aufbau unseres Sonnensystems, bei welchem mehr als 99% der Gesamtmasse in unserer Sonne konzentriert ist. Da kann man sich leicht vorstellen, dass die Planeten und alles andere Gedöns wirklich nicht mehr sind winzige Krümelchen in den Weiten der unmittelbaren Sonnenumgebung.

Zunächst wurde die Reihenfolge der Planeten in unseren Sonnensystem dargestellt: Merkur, Venus, Erde, Mars, Asteroidengürtel mit Ceres, Pallas, Vesta usw., Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, die transneptunischen Objekte mit Pluto, Sedna, MakeMake usw. und schließlich die umfassende Oortsche Wolke.

Auch die verschiedenen Arten der Objekte, die unsere Sonne umkreisen, wurden in der ersten Kursstunde besprochen: Planeten, Monde, Zwergplaneten, Asteroiden, Kometen und Meteoride.

Sonnensystem - Jupiter und die inneren Planeten
Sonnensystem – Albireo V.0.9.7.1

Neben den unterschiedlichen Teilnehmern besitzt unser Sonnensystem auch eine räumliche Struktur:
Während alle Planeten, Kleinplaneten und Asteroiden auf kreisähnlichen Ellipsenbahnen auf einer einzigen Ebene um die Sonne kreisen, die sogenannte Ekliptikebene, besitzen viele Kometen stark elliptische Bahnen, die sie sehr dicht an die Sonne heranbringen können. Außerdem sind Kometenbahnen nicht auf die Ekliptikebene beschränkt: Grund dafür ist ihr Herkunftsort – die Oortsche Wolke. Diese umfasst das Sonnensystem in bis zu ca. 1/2 Lichtjahr Entfernung wie eine geschlossene Sphäre aus Trümmerbrocken, die aus der Entstehungszeit unseres Sonnensystems.

Aus dieser Sphäre heraus können Kometenkerne aus allen Richtungen in den Zentralbereich des Sonnensystems ‚fallen‘.