Endlich! Sternenklar!

Beobachter
Immer ein Erlebnis: Gemeinsames Beobachten am Sternenhimmel

Am letzten Kurstag gab es (nicht nur) eine große Überraschung: Es wurde tatsächlich sternenklar! Obwohl es tagsüber ausgiebig geregnet hatte, schob sich gegen Abend ein großes Wolkenloch aus Frankreich kommend über große Teile Deutschlands. Auch bei uns funkelten die Sterne und ein leichter Wind sorgte dafür, dass die sonst übliche Nebelbildung ausblieb.

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Visuelle Beobachtung vs. Astrofotografie

Beobachter des Sternenhimmels
Beobachter des Sternenhimmels

Was ist eigentlich besser – die visuelle Beobachtung des Sternenhimmels oder die digitale Astrofotografie? Diese Frage wurde am 8. Tag in unserem Astrokurs erörtert. Die Ergebnisse sind überraschend und tiefschürfend.

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Die totale Sonnenfinsternis in den USA

SoFi 2015 - BeginnDie irdischen Astronomen fiebern schon lange dem heutigen Ereignis entgegen: Es gibt eine totale Sonnenfinsternis zu bestaunen! Sie ist leider nur in den USA zu erleben. Unterkünfte und Hotels waren bereits Monate vorher im Totalitätsstreifen quer durch das Land ausgebucht.

Die totale Verdunkelung der Sonne beginnt um 18:50 MESZ im östlichen Pazifik. Das Kernschattengebiet des Mondes bewegt sich dann mit einer Spitzengeschwindigkeit von mehr als 8270 km/h ostwärts in Richtung der USA, wo es gegen 19:15 MESZ an der Westküste bei Oregon eintreffen wird.

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Herausforderung bei Deklination -37°

Teleskop
Fast waagerecht ausgerichtetes Teleskop bei horizontnaher Himmelsbeobachtung

Jetzt – zwischen Juli und August – steht das Sternbild Schütze tief im Süden. Bewaffnet mit Teleskop und Fotoapparat sind nun viele Hobbyastronomen unterwegs, um diesem Sternbild seine fantastischen Objekte abzuringen. Doch viele dieser Objekte leiden unter ihrer nur geringen Höhe, die sie im Laufe der Nacht über dem Südhorizont erreichen. Eine Herausforderung für Astrofotografen und visuelle Sternenjäger.

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Supernova in der Feuerwerksgalaxie?

NGC 6946 und NGC 6939
NGC 6946- die Feuerwerksgalaxie (  Sternhaufen NGC 6939 unten rechts)
Supernova in der Feuerwerksgalaxie
Supernova in der Feuerwerksgalaxie, Vergleich 2015 und Mai 2017

 

 

 

 

Am Ende steht der Tod – auch bei Sternen. Doch sehr massereiche Exemplare treten nicht still und leise von der Himmelsbühne ab sondern mit einer gigantischen Explosion, die heller als die gesamte Galaxie erstrahlt. Ein derartiges Ereignis wurde nun am 14. Mai beobachtet: Ein neuer Stern erscheint plötzlich in der nicht minder beeindruckenden Feuerwerksgalaxie.

Es könnte eine Supernova sein. Vergleichende Bildaufnahmen zeigen an einer ehemals leeren Position eine leuchtkräftige Erscheinung mit einer Magnitude von 12.8. Sie kann voraussichtlich noch mehrere Wochen mit dem Teleskop beobachtet und fotografiert werden.

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Galaktische Begleiter

Kugelsternhaufen M14Mächtige Objekte, die zwischen den entfernten Galaxien und unserer eigenen Galaxis liegen, sind die Kugelsternhaufen der Milchstraße. Sie befinden sich im sogenannten Halo unserer Galaxie zentral oberhalb und unterhalb der galaktischen Scheibe, in welcher der Großteil der übrigen sichtbaren Materie angesiedelt ist.

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Exotische Galaxien am Nachthimmel

Feuerradgalaxie M 101Der Nachthimmel des Frühlings lässt die Galaxien leuchten. Nirgendwann sonst scheinen dem nächtlichen Beobachter so viele Galaxien unentdeckt entgegen wie zu dieser Jahreszeit. Und unter ihnen gibt es zahlreiche Exoten; zwei von ihnen (besser gesagt drei) sollen hier nun vorgestellt werden.

Aufzufinden sind die beiden Kandidaten im Tierkreissternbild Jungfrau und im westlich angrenzenden Sternbild des Raben.

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Tag 3: Endlich klar!

Teleskop imSonnenuntergangAm 3. Kurstag hatten wir tatsächlich Glück mit dem Wetter. Nachdem die beiden vorangegangenen Nächte sternenklar waren, ist auch für diese Nacht ein wolkenfreier Himmel vorausgesagt worden – und so war es dann auch. Beste Bedingungen für einen ausführlichen Rundgang im Sternenhimmel der Stecknitz-Region!

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Nebel im Winter

Orion Newton-Astrograf 10-Zoll
Orion Newton-Astrograf 10-Zoll

Der Winter ist voller Nebel. Nein – gemeint ist nicht der normale Nebel, der uns tagsüber die Sicht nimmt, sondern es sind die Gas- und Staubnebel in unserer Milchstraße, die wir in der Winterzeit am Sternenhimmel beobachten können.

Vorausgesetzt, man ist mit entsprechendem Equipment ausgestattet: Mit Fernrohr, Autoguider und digitaler Spiegelreflexkamera.

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