Exotische Galaxien am Nachthimmel

Feuerradgalaxie M 101Der Nachthimmel des Frühlings lässt die Galaxien leuchten. Nirgendwann sonst scheinen dem nächtlichen Beobachter so viele Galaxien unentdeckt entgegen wie zu dieser Jahreszeit. Und unter ihnen gibt es zahlreiche Exoten; zwei von ihnen (besser gesagt drei) sollen hier nun vorgestellt werden.

Aufzufinden sind die beiden Kandidaten im Tierkreissternbild Jungfrau und im westlich angrenzenden Sternbild des Raben.

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Tag 3: Endlich klar!

Teleskop imSonnenuntergangAm 3. Kurstag hatten wir tatsächlich Glück mit dem Wetter. Nachdem die beiden vorangegangenen Nächte sternenklar waren, ist auch für diese Nacht ein wolkenfreier Himmel vorausgesagt worden – und so war es dann auch. Beste Bedingungen für einen ausführlichen Rundgang im Sternenhimmel der Stecknitz-Region!

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Nebel im Winter

Orion Newton-Astrograf 10-Zoll
Orion Newton-Astrograf 10-Zoll

Der Winter ist voller Nebel. Nein – gemeint ist nicht der normale Nebel, der uns tagsüber die Sicht nimmt, sondern es sind die Gas- und Staubnebel in unserer Milchstraße, die wir in der Winterzeit am Sternenhimmel beobachten können.

Vorausgesetzt, man ist mit entsprechendem Equipment ausgestattet: Mit Fernrohr, Autoguider und digitaler Spiegelreflexkamera.

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Zwischen Kassiopeia und Perseus

Himmelsregion Perseus-Kassiopeia. Gekennzeichnet ist die Position des Embryonebels IC1848.
Himmelsregion Perseus-Kassiopeia. Gekennzeichnet ist die Position des Embryonebels IC1848. (Albireo V.0.9.3)

Der Sternenhimmel des Herbstes beginnt mit einem Drama, welches alljährlich neu aufgeführt wird. Die Story: Die schöne Königstochter Andromeda soll sterben. Sie soll dem Meeresungeheuer Cetus zum Fraß angeboten werden. Am Sternenhimmel hängt sie dabei am geflügelten Pferd Pegasus.  Unterhalb des Pegasus treibt sich bei den Fischen bereits der Cetus herum…

Und warum die grausame Götterstrafe? Weil ihre Mutter, die äthiopische Königin Kassiopeia so eitel und hochmütig ist. Da kann selbst ihr Mann Kepheus, König von Äthiopien, nichts machen. Doch der Retter ist unterwegs. Es ist Perseus, der den Kampf mit dem Meeresungeheuer aufnimmt, um Andromeda zu befreien.

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Die Juwelen der Sommermilchstraße

Die Milchstraße ist in den Sommermonaten besonders eindrucksvoll, denn sie ist reich an hellen Sternen, Sternhaufen, planetarischen und galaktischen Nebeln. Besonders ihr südliches Ende am Horizont ist gespickt mit astronomischen Deep-Sky-Objekten. Hier ein Bericht für Astrofotografen und solche, die es werden möchten.

Im August spielen uns Himmelsjäger nun die länger werdenden Nächte und die immer bessere Mitternachtsdunkelheit in die Karten. Für den Astrofotografen liegen Objekte für jede Brennweite bereit. Im unteren Bereich bis ca. 20 mm lassen sich große Areale der Milchstraße samt Sternbilder ablichten.

Sommermilchstraße
Die Sommermilchstraße am südlichen Horizont. Aufnahmeort: Berkenthin

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Zwei Schätze des Frühlingshimmels

Der verkabelte Newton
Das verkabelte Telekop mit Nachführcomputer im Kofferraum meines Wagens

Der Sternenhimmel im Mai wartet mit vielen imposanten Highlights auf – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Dadruch, dass Milchstraße und Ekliptik zur Standardbeobachtungszeit an den Nord- bzw. Südhorizont gewandert sind, können wir den Blick durch unser Teleskop in das weite Universum schweifen lassen.

Und hier treffen wir auf zwei Berühmtheiten des Nachthimmels im Frühling…

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Merkurtransit 2016

Merkur-Transit
Merkur-Transit am 9. Mai 2016

Heute ist es endlich soweit – und die Sonne lacht vom Berkenthiner Himmel; kein Wölkchen wird die Beobachtung des Merkurtransits stören. Von Osten nahen zwar Wolkenfelder heran; aber bis sie hier eintreffen, sollte der Transit bereits im Kasten sein. Und ob der nächste Merkurtransit am 11. November 2019 ebenfalls bei wolkenlosem Himmel stattfindet, ist allerdings mehr als fraglich.

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Das Tau-Problem

Tauschutzkappe
Guidingscope mit Tauschutzrohr

Welcher Himmelsbeobachter kennt das nicht? Ein Tau- Schleier bedeckt mit der zunehmenden nächtlichen Kälte zunächst den Tubus und befällt anschließend die empfindlichen optischen Elemente wie Spiegel und Linsen des Teleskops. Was ist zu tun?

Besonders Astrofotografen sind von dem Phänomen betroffen, da es Langzeitbelichtungen stark beeinträchtigen kann. Mit dem einfachen Trockenwischen ist es leider nicht getan, denn Lappen und Tücher können auf Dauer Linsen und Spiegel ruinieren oder zumindest die präzise Ausrichtung der Optik verändern. Doch nicht nur die Hauptoptik ist dem Tau ausgesetzt. Auch Zusatzinstrumente wie z.B. Guidingscopes bzw. -Fernrohre müssen vor Tau geschützt werden; da innerhalb der Belichtungszeit von 10 Minuten eine früh einsetzende Taubildung auf dem Guidingscope eine exakte Nachführung unmöglich machen kann.

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Abschied vom Wintersternhimmel 2016

Starstracking Setup
Fotostativ mit Polarie und Kamera auf Kugelkopf-Adapter. SIGMA Zoom Objektiv 70 mm – 300 mm.

Die Tage des winterlichen Nachthimmels mit seinen vielen hellen Sternen scheinen gezählt. Die typischen Sternbilder wie Stier, Fuhrmann, Zwillinge, Orion & Co sind nun gegen 22:00 Uhr an die Westhälfte gerückt und machen dem kommenden Frühlingssternenhimmel Platz.

Doch am Abend gelingt noch der Blick auf die Wintersternbilder; wer sie bisher noch nicht genossen hat, sollte sie sich in einer der wenigen sternklaren Nächte unbedingt noch einmal anschauen. Um sie zu fotografieren, ist nicht einmal ein Teleskop notwendig; es genügt eine Kamera mit Fernauslösung und einstellbarer Belichtungszeit. Bei mehr als 10 Sekunden ist allerdings eine Nachführung für Fotostative erforderlich; ein sog. Startracker. Ich selbst verwende hierfür die Polarie von Vixen (s. Bild). Mit diesem Gerät wird die scheinbare Bewegung der Sterne am Nachthimmel aufgrund der Erdrotation sehr gut ausgeglichen und sie erscheinen auf dem Bild als kreisrunde Pünktchen.

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